Blick auf ein Gehörschutz im Einsatz.

Professioneller Gehörschutz von STRICKER

Unsere Produkte im Bereich Gehörschutz

Manche Berufsrisiken sind klar erkennbar. Wer mit Säure, Elektrizität oder Hitze umgeht, versteht unmittelbar, wie wichtig eine persönliche Schutzausrüstung ist. Und auch dass die Produkte eine professionelle Qualität haben sollten, leuchtet unmittelbar ein. Lärm hingegen ist ein tückischer Gegner. Wenn Menschen sich über lange Zeit einer zu hohen Lärmbelastung aussetzen, zahlen sie den Preis dafür meist erst sehr viel später mit einer bleibenden Gehörschädigung. Daher ist Gehörschutz auch der Schutzklasse 3 zugeordnet.

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Warum ist professioneller Lärmschutz so wichtig?

Rund 5 Millionen Beschäftigte sind laut Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin einem Gehör gefährdendem Lärm ausgesetzt. Damit ist Lärm eine der häufigsten Gefährdungen am Arbeitsplatz. Deshalb hat der Gesetzgeber klare Grenzwerte vorgegeben, die am Arbeitsplatz einzuhalten sind. Ab einem Tages-Lärmexpositionspegel von 80 dB(A) oder einem Spitzenschalldruckpegel von 135 dB(C) muss der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern einen Gehörschutz zur Verfügung stellen. Ab 85/137 dB muss dieser Gehörschutz auch zwingend getragen werden.

Hier hilft STRICKER mit einer kompetenten Beratung. Diese ist auch deshalb wichtig, weil bei falscher Benutzung die gewünschte Schutzwirkung eingeschränkt ist. Beim täglichen Arbeiten kommt es gerade beim Gehörschutz darauf an, dass die Mitarbeiter diesen auch akzeptieren. Professionelle und gut angepasste Produkte mit hohem Tragekomfort helfen dabei.

Welche Gehörschutzprodukte gibt es?

Für jeden Einsatzzweck bieten wir Ihnen eine breite Auswahl geeigneter Gehörschutzprodukte an:

Was ist beim Gehörschutz zu beachten?

Beim Gehörschutz sind eine Vielzahl wichtiger Fragen zu beachten:

  • Wie hoch ist die dauerhafte, also über längere Zeit zu messende Lärmbelastung? Liegt diese über 80 db(A), dann müssen Sie Ihren Mitarbeitern einen geeigneten Gehörschutz zur Verfügung stellen. Liegt diese über 85 db (A) sind Ihre Mitarbeiter verpflichtet, ihn auch zu tragen.
  • Gibt es kurzfristige Spitzenschalldruckpegel von mehr als 137 db(C)? Auch dann sind Ihre Mitarbeiter verpflichtet, einen Gehörschutz zu tragen.
  • Um wie viel db dämpft der Gehörschutz die Lärmbelastung?
  • Reicht die Dämpfung, um einen zulässigen Schalldruckpegel einzuhalten?
  • Welcher Anwendungsfall liegt vor? Wird der Gehörschutz häufig aber nur kurzfristig benötigt? Dann empfiehlt sich ein Kapsel-Gehörschutz. Wird der Gehörschutz über einen längeren Zeitraum getragen, kommen auch Gehörschutzstöpsel in Frage.
  • Benötigen Ihre Mitarbeiter einen individuell angepassten Gehörschutz? Dann sind Otoplastik (ForSec) die ideale Lösung.
  • Eventuell kommt auch ein pegelabhängig dämmender Gehörschutz in Frage. So können die Mitarbeiter in Stillephasen besser hören auch ohne den Gehörschutz abzunehmen.

In welchen Branchen ist Gehörschutz erforderlich?

Generell ist das Tragen eines Lärmschutzes in sehr vielen Branchen üblich. Besonders hohe Ansprüche stellen unsere Kunden in den Bereichen:

  • Straßenbau
  • Eisenbahn
  • Flughäfen
  • Bergbau
  • Bei der Bedienung von Industriemaschinen

Hier sind professionelle und qualitativ hochwertige Lösungen unverzichtbar.

Welche Rechtsfragen sind zu beachten?

Zahlreiche Gesetze und Vorschriften sind beim Lärmschutz zu beachten.

Zunächst gelten die EG-Richtlinie „Lärm“ 2003/10/EG und die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (LärmVibrationsArbSchV, März 2007).

Gehörschützer unterliegen außerdem dem Geräte- und Produktsicherheitsgesetz. Sie müssen die Allgemeinen Anforderungen sowie Sicherheitstechnischen Anforderungen und Prüfungen für Gehörschützer nach DIN EN 352 Teil 1-10 erfüllen. Geprüft werden alle sicherheitsrelevanten Bauteile und Zusatzeinrichtungen (z. B. Kommunikationseinrichtungen), das Erreichen der Mindestschalldämmwerte sowie ein Mindestmaß an Tragekomfort.

Die bestandene Baumusterprüfung bescheinigt der Hersteller durch die Anbringung des CE-Zeichens (CE = communauté européenne) auf dem geprüften Produkt.

Nach der DGUV-Regel 112-194 „Benutzung von Gehörschutz“, Abschnitt 3.3.1 muss der Arbeitgeber eine Betriebsanweisung für den Gehörschutz erstellen. Ein Muster findet sich in Anhang 4 der DGUV-Regel.

Arbeitgeber müssen einen Gehörschutz kostenfrei zur Verfügung stellen. Die Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaften, Unfallkassen) können die Kosten übernehmen, wenn die Gefahr einer Berufskrankheit besteht oder sich eine Verschlechterung des Gesundheitszustands der Mitarbeiter abzeichnet.

Foto von Oxana Käfer - Produktmanagerin persönliche Schutzausrüstung & ForSec

Ihre Ansprechpartnerin

Oxana Käfer

Produktmanagerin Persönliche Schutzausrüstung & ForSec

Telefon +49 251 3288-118

o.kaefer@stricker.ms